Die bürgerlichen Parteien wollen Ganztagesschulen (emou fascht)

Die Forderung von FDP und GLP nach einer umfassenden Tagesbetreuung – der Begriff Ganztagesschulen wird tunlichst vermieden – ist für mich eine sehr positive Ueberraschung. Ich freue mich über die Unterstützung seitens der bürgerlichen Parteien für eine uralte Forderung der SP. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.

FDP und GLP fordern in ihrem gemeinsamen Papier eine „Strategie für ein umfassendes und grundsätzlich kostenpflichtiges Angebot an Tagesschulen (…) bis 2025 ein flächendeckendes und vernetztes Angebot zu haben.“ Ich weiss nicht, hinter welcher Säule sich die beiden Parteien bis jetzt versteckt haben, denn dieses flächendeckende Angebot besteht bereits und es ist sowohl freiwillig wie kostenpflichtig. Mit ihrer Forderung rennen FDP/GLP offene Türen ein.

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Frostiger Empfang

Bei meiner Rückkehr gestern Abend hat mich fast der Kältetod erfasst. Es war unglaubliche 10 Grad kühl, obwohl ich lange Aermel und dicke Strümpfe trug, schlotterte ich vor Kälte. Vorgestern lief ich in Split im Sommerkleid und in Sandalen rum. So, jetzt geht der Ernst des Lebens wieder los, ich freue mich auf die kommende Zeit, die sicher sehr aufregend wird. Zudem sollte ich wieder etwas gesünder leben: Pizza, Pommes und Börek zum Frünstück sind definitiv ungesund und auf die Dauer nicht zu empfehlen.. .   Auch habe ich vorerst genug von Schinken-Käse-Sandwiches und muss mich an die Tatsache gewöhnen, dass ein Espresso von nun an wieder 4.50 kostet. Für dieses Geld gibts in Kroatien eine Portion Moules…

Bye bye Croatia

In einigen Stunden wird die Fähre Split Richtung Ancona verlassen und ich meine 24-stündige Heimreise beginnen. Es waren mal andere Kroatienferien. Nicht zwei Wochen Baden und Nichtstun in meinem geliebten Stari Grad, sondern eine Reise der Küste entlang. Aber: Ich komme wieder, ganz bestimmt!

Sibenik

Meine Kroatienferien neigen sich dem Ende zu. Nach Triest, Rijeka und Zadar, bin ich seit zwei Tagen in Sibenik. Wie schon mal erwähnt, hätten es Inselhoppingferien werden sollen, aber wenn man sich halt zuwenig informiert….Zudem hatte ich plötzlich wenig Lust, alle 2-3 Tage eine neue Unterkunft suchen zu müssen und auf die ewige Aus- und Einpackerei. Das sind die Vorteile von Ferien ohne Plan, dieses Mal hatte ich nicht mal meine Rückreise gebucht. So konnte ich in Rijrka meine Ferienpläne über den Haufen werfen und statt Inselhopping gabs dann halt Reisen entlang der Küste. Die Unterkünfte habe ich jeweils via Airbnb gebucht.

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Unterwegs in Kroatien

Ohne eigenes Auto durch Kroatien reisen – geht das? Nun ja, das Eisenbahnnetz ist nicht gross und vor allem langsam. Das Busnetz hingegen ist sehr eng und zuverlässig. Die Busse verbinden die einzelnen Städte miteinander – und das im Stundentakt. Manche Busse machen einen etwas altersschwachen Eindruck, diejenigen Busse aber, die längere Strecken fahren, sind recht modern und mit Wifi ausgerüstet. Diesen Text schreibe ich beispielsweise im Bus von Rijeka nach Zadar. Am einfachsten löst man die Billette im Internet. Es ist nicht mal nötig, diese auszudrucken, da die Kontrolleure über einen QR-Reader verfügen. Es sind jeweils zwei Fahrer an Bord, die sich während längeren Strecken abwechseln. Mindestens einmal pro Stunde wird ein kürzerer Halt eingelegt, bei dem man sich die Beine vertreten kann. Die Inseln sind mit Fähren mit dem Festland verbunden. Während der Sommermonate ist der Fahrplan etwas dichter, im Winterhalbjahr wird er massiv ausgedünnt.

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Winnetou

Ja, genau: Winnetou! Der Fim über den wohl berühmtesten Indianer wurde im kroatischen Karstgebiet gedreht. Heute ist das Gebiet um die Plitvicer Seen ein Naturschutzgebiet und UNESCO- Weltkulturerbe. Von Rijeka aus sind es ungefähr 100 Kilometer, was 3 Stunden Busfahrt bedeutet. Es gibt keine direkte Busverbindung, man muss in Karlovac umsteigen. Wenn ich gewusst hätte, dass die Anfahrt derart lange dauert, wäre ich früher aufgestanden. So blieben nur etwa 5 Stunden Aufenthalt  bis zum letzten Bus zurück nach Karlovac. Die ganze Szenerie ist atemberaubend. Ein riesiges Gebiet fast unberührter Natur erwartet einen. Die BesucherInnen werden in Stegen rund um die verschiedenen Seen geleitet. Mit einem Elektroboot kann der grösste See befahren werden. Panoramabusse bringen einen von einem Eingang zum anderen.

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In der Sonne

Im Süden herrschen zwar nicht tropische Temperaturen, aber es ist immerhin T-Shirt- und Sandalenwetter. Triest ist eine wunderschöne Stadt, in der man der prachtvollen Vergangenheit auf Schritt und Tritt begegnet. Am Bahnhof steht sogar ein Denkmal für Sissi. Das Schloss Miramare, das etwas ausserhalb der Stadt gelegen ist, gibt einen Einblick in die k.-u.-k. Epoche. Es diente als Wohnsitz des jüngeren Bruders von Kaiser Franz Josef ll. und seiner Ehefrau Prinzessin Charlotte von Belgien. Maximilian sollte als Kaiser von Mexiko ein grausames Schicksal erleiden. Was mich vor allem erstaunt hat: Die Stadt ist voll von österreichischen Touristen. Kein Wunder, kann man in den Cafés zumindest ein paar Brocken Deutsch. Da die Oesterreicher momentan nicht viel zu lachen haben (anscheinend ist man in einem europäischen Land nicht fähig, eine Wahl abzuhalten, zudem droht ein brauner Bundespräsident) ist es irgendwie verständlich, dass man den Blick lieber in die ruhmvolle Vergangenheit richtet. Auch die Villa Sartorio ist einen Besuch wert. Man kann die Villa aber nur in Begleitung besichtigen, kein Wunder, bei all den ausgestellten Kostbarkeiten. In der Villa erhält man einen guten Einblick in das Leben der italienischen Aristokratie. In Triest habe ich mich wieder in Italien verliebt, denn diese Liebe ist in den letzten Jahren ziemlich erkaltet.

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Das fängt ja gut an……

Heute morgen um 08.06 begannen meine Ferien. Der Abschied aus der Schweiz wurde mir dank trübem Wetter und fast arktischer Kälte (12!!!!!!Grad) leicht gemacht. Im Bahnhof Brig sorgte ich noch für den Reiseproviant – ich liebe Trockenfleischsandwiches – und dann ging es ohne Umsteigen bis nach Venezia Mestre. In Triest angekommen, kümmerte ich mich als erstes um die Weiterreise nach Rijeka, die am Dienstag ansteht. Gemäss Internet gibt es täglich zwei Züge von Triest nach Rijeka. Allerdings fand ich die Züge nicht auf dem Fahrplan. Kein Wunder, denn es gibt gar  keine Zugverbindung nach Rijeka, nur einen Bus………allerdings fährt dieser etwa viermal pro Tag und benötigt nur ca 1 1/2 Stunden. Glück gehabt, ich sah mich schon nach Rijeka trampen! So, nun freue ich mich auf ein ausgedehntes italienisches Abendessen!

Da bin ich wieder!

Nach einer mehr als einjährigen Absenz melde ich mich wieder zu Wort. Das letzte Jahr war Stress pur, ich hatte für fast nichts mehr Zeit. Dies soll sich nun ändern. Ab sofort habe ich mir vorgenommen, wieder regelmässig zu bloggen. Als erstes habe ich einige Ferienfotos aufgeschaltet – von Marseille und Stockholm. Es scheint, dass es mich vor allem in Städte zieht, die am Wasser liegen. Zudem werde ich wieder Besprechungen von Bollywood- Filmen schreiben. Ich habe im letzten Jahr ungefähr ein halbes Dutzend Filme gesehen, meine Eindrücke von diesen Filmen würde ich gerne mit euch teilen. 

Also dann bis gly!

Wieder zu Hause….

…..nach aufregenden zwei Wochen, also etwas weniger lange als ursprünglich geplant. Ich habe die Hitze schlecht ertragen – 30 Grad im Schatten an einem Hotelpool oder in einem Liegestuhl am Strand sind sehr angenehm – aber 35 – 40 Grad ist schlicht zu heiss…..und für den Süden wurden für die Nachmittage jeweils bis zu 50 Grad vorhergesagt. Gut, man kann sich morgens und abends hinauswagen und zwischen 12.00 und 17.00 im Hotelzimmer verbringen……aber die meiste Zeit der Ferien im Zimmer zu verbringen ist doch etwas schräg. Zusätzlich laborierte ich an  einem hartnäckigen Schnupfen herum – der mit dem Wechsel zwischen 40 Grad draussen und eisgekühltem Hotelzimmer schlecht zurecht kam. Wieder zu Hause…. weiterlesen