Pizza zum Frühstück

kann nur eines bedeuten: Ferien in Italien. Es hat mich auf meiner alljährlichen Flucht vor dem 1. August dorthin verschlagen. Ich wollte nicht zu weit fahren und es musste unbedingt Wasser in der Nähe sein. Meine Wahl fiel wieder einmal auf den Gardasee, allerdings hatte ich keine Lust auf vier Tage Ghetto. Aus diesem Grund entschied ich mich für Brescia. Für viele mag diese Wahl auf den ersten Blick estaunen, aber Brescia bietet einiges: auf der einen Seite die Annehmlichkeiten und Möglichkeiten einer Stadt, auf der anderen Seite eine regelmässige Busverbindung zum Gardasee.

Brescia ist so Italienisch, dass es fast weh tut. Vor allem hat es – im Gegensatz zum nur wenig entfernten Verona – fast keine Touristen. Ab und zu verirren sich einige Tagestouristen hierhin.

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Wochenende in Porto

Portugal kenne ich fast gar nicht – leider. Ich war zwar mal einige Tage in Lissabon, aber damit hat’s sich’s. Spanien ist nicht so meins und in Barcelona ist man wohl um jeden Touri froh, der nicht kommt. So habe ich mich für Porto als meine verlängertes Wochenende Destination entschieden – bevor die Stadt von den Touristenmassen völlig überrollt wird – dachte ich mir.

Porto ist relativ klein, die meisten Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuss zu erreichen. Es gibt auch einen sehr guten OeV – Metro und Bus.

Um es vorwegzunehmen: Die Touristenmasse ist schon angekommen und dadurch, dass Porto relativ klein ist, steht man sich ziemlich auf den Füssen rum, vor allem am Ufer des Douro.

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Zurück im Dorf

Seit zwei Tagen bin ich wieder im Dorf, d. h. zu Hause. Ich muss mich jedes Mal vom neuem an die Putzigkeit von Bern gewöhnen. Es ist so klein und niedlich hier und es hat so wenig Leute auf der Strasse.

Aber es war schon mächtig beeindruckend, einmal im Leben auf dem Roten Platz zu stehen. Als eine andere wichtige – unter vielen anderen wichtigen – Sehenswürdigkeiten gelten die Stationen der Moskauer Metro. Dies habe ich mir geschenkt, da ich definitiv keine Lust hatte, mich nur wegen ein paar Marmorbüsten mit Hunderten von Leuten in eine U- Bahn zu quetschen.

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Moskau II

Die Zeit vergeht wie im Flug – übermorgen um diese Zeit bin ich schon wieder zu Hause. Üblicherweise dauern meine Städtereisen nicht länger als drei, vier Tage. Da ich aber bei meiner Schwester wohnen kann, bleibe ich gerne etwas länger. Ich wohne in einem Haus an der Tverskaya Street. Das Haus war mal ein Kloster und man sieht es den Wohnungen an. Vor dem Haus ist eine autofreie Strasse mit vielen Retsautants und Bars. In zehn Minuten bin ich zu Fuss beim Kreml.

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Moskau

Seit zwei Tagen bin ich in der russischen Hauptstadt und ich bin mich immer noch am Akklimatisieren. Die Stadt ist einfach nur riiiiiiiiiesig und hat eine ungeheure Weite. Wenn man wie ich aus dem Dorf aka Bern kommt, ist man schon fast etwas verloren. Ich bin überrascht, wie europäisch die Stadt wirkt. Und vor allem: So wenig Multikulti wie hier habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Abgesehen von den asiatischen TouristInnen dominiert der westeuropäische Phänotyp.

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Frostiger Empfang

Bei meiner Rückkehr gestern Abend hat mich fast der Kältetod erfasst. Es war unglaubliche 10 Grad kühl, obwohl ich lange Aermel und dicke Strümpfe trug, schlotterte ich vor Kälte. Vorgestern lief ich in Split im Sommerkleid und in Sandalen rum. So, jetzt geht der Ernst des Lebens wieder los, ich freue mich auf die kommende Zeit, die sicher sehr aufregend wird. Zudem sollte ich wieder etwas gesünder leben: Pizza, Pommes und Börek zum Frünstück sind definitiv ungesund und auf die Dauer nicht zu empfehlen.. .   Auch habe ich vorerst genug von Schinken-Käse-Sandwiches und muss mich an die Tatsache gewöhnen, dass ein Espresso von nun an wieder 4.50 kostet. Für dieses Geld gibts in Kroatien eine Portion Moules…

Bye bye Croatia

In einigen Stunden wird die Fähre Split Richtung Ancona verlassen und ich meine 24-stündige Heimreise beginnen. Es waren mal andere Kroatienferien. Nicht zwei Wochen Baden und Nichtstun in meinem geliebten Stari Grad, sondern eine Reise der Küste entlang. Aber: Ich komme wieder, ganz bestimmt!

Sibenik

Meine Kroatienferien neigen sich dem Ende zu. Nach Triest, Rijeka und Zadar, bin ich seit zwei Tagen in Sibenik. Wie schon mal erwähnt, hätten es Inselhoppingferien werden sollen, aber wenn man sich halt zuwenig informiert….Zudem hatte ich plötzlich wenig Lust, alle 2-3 Tage eine neue Unterkunft suchen zu müssen und auf die ewige Aus- und Einpackerei. Das sind die Vorteile von Ferien ohne Plan, dieses Mal hatte ich nicht mal meine Rückreise gebucht. So konnte ich in Rijrka meine Ferienpläne über den Haufen werfen und statt Inselhopping gabs dann halt Reisen entlang der Küste. Die Unterkünfte habe ich jeweils via Airbnb gebucht.

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Unterwegs in Kroatien

Ohne eigenes Auto durch Kroatien reisen – geht das? Nun ja, das Eisenbahnnetz ist nicht gross und vor allem langsam. Das Busnetz hingegen ist sehr eng und zuverlässig. Die Busse verbinden die einzelnen Städte miteinander – und das im Stundentakt. Manche Busse machen einen etwas altersschwachen Eindruck, diejenigen Busse aber, die längere Strecken fahren, sind recht modern und mit Wifi ausgerüstet. Diesen Text schreibe ich beispielsweise im Bus von Rijeka nach Zadar. Am einfachsten löst man die Billette im Internet. Es ist nicht mal nötig, diese auszudrucken, da die Kontrolleure über einen QR-Reader verfügen. Es sind jeweils zwei Fahrer an Bord, die sich während längeren Strecken abwechseln. Mindestens einmal pro Stunde wird ein kürzerer Halt eingelegt, bei dem man sich die Beine vertreten kann. Die Inseln sind mit Fähren mit dem Festland verbunden. Während der Sommermonate ist der Fahrplan etwas dichter, im Winterhalbjahr wird er massiv ausgedünnt.

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Winnetou

Ja, genau: Winnetou! Der Fim über den wohl berühmtesten Indianer wurde im kroatischen Karstgebiet gedreht. Heute ist das Gebiet um die Plitvicer Seen ein Naturschutzgebiet und UNESCO- Weltkulturerbe. Von Rijeka aus sind es ungefähr 100 Kilometer, was 3 Stunden Busfahrt bedeutet. Es gibt keine direkte Busverbindung, man muss in Karlovac umsteigen. Wenn ich gewusst hätte, dass die Anfahrt derart lange dauert, wäre ich früher aufgestanden. So blieben nur etwa 5 Stunden Aufenthalt  bis zum letzten Bus zurück nach Karlovac. Die ganze Szenerie ist atemberaubend. Ein riesiges Gebiet fast unberührter Natur erwartet einen. Die BesucherInnen werden in Stegen rund um die verschiedenen Seen geleitet. Mit einem Elektroboot kann der grösste See befahren werden. Panoramabusse bringen einen von einem Eingang zum anderen.

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