Legislatur 2009 – 2012: Halbzeitbilanz

Diese Halbzeitbilanz widerspiegelt einzig und allein meine persönliche Meinung.

Nach 10 Jahren im Stadtrat muss ich konstatieren, dass die vergangenen zwei Jahre zu den bisher mühsamsten gehören. Îch habe kein Problem damit, dass die SP nun ab und zu eine Abstimmung im Stadtrat verliert, was die Volksabstimmungen betrifft gehörte sie, mit Ausnahme der Bahnhofplatzinitiative, zu den Gewinnerinnen, was doch einiges über die Verankerung der Partei in der Bevölkerung aussagt.

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Back home

…….aber mein Gepäck ist noch in Helsinki (sehrwahrscheinlich, hoffe ich jedenfalls). Es hat mich nicht überrascht, als ich heute in Zürich bei der Gepäckausgabe vergeblich auf meinen Rucksack gewartet habe, das musste ja passieren. Das „Unheil“ begann mit einer einstündigen Verspätung in Bangkok, die komfortable Umsteigezeit von 1 1/2 Stunden in Helsinki schrumpfte so auf eine halbe Stunde zusammen, in Helsinki rannte ich durch den Flughafen, um den Flug nach Zürich zu erreichen……als ich in Helsinki auf dem Rollfeld aus dem Bus stieg, wäre ich am liebsten wieder umgekehrt, es war bitterkalt, der Boden war schneebedeckt und es schneite leicht….nach 3 Wochen bei 30 Grad ist das ein richtiger Kälteschock!
Der zweite Schock erfolgte in Zürich auf dem Flughafen als ich mir ein Sandwich und einen Kaffee kaufte; für den Preis kann man sich in Vietnam ein Festessen leisten. Den dritten Schock erlebte ich beim Aussteigen in Bern….die Stadt ist menschenleer und es ist totenstill, es fühlt sich geradezu unheimlich an!
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Three nights in Bangkok

…aber viel gesehen habe ich von Bangkok noch nicht, was ich zu meiner Schande gestehen muss: die Schweizerische Botschaft, der Hotelpool und zwei Shopping Center waren meine bisherigen Stationen. Gestern war ich nur noch müde, der Flug von Saigon nach Bangkok hatte zwei Stunden Verspätung, zudem hat mich die ganze Rumreiserei schon etwas mitgenommen…….Aber vielleicht sind drei Wochen Kultur und Reisen auch genug, zudem ist es in Bangkok viel zu heiss, um lange im Freien herumzulaufen.

Heute hatte ich mir allerdings ernsthaft vorgenommen, nur kurz etwas im Shopping Center zu besorgen und dann zum Sightseeing überzugehen. Aber plötzlich stand ich vor der Frage Gucci oder Tods; eine Frage, die mich fast den ganzen Nachmittag über beschäftigte. Als ich mich endlich entschieden hatte, war es kurz nach 16 Uhr, so dass es sich nicht mehr lohnte, noch etwas anschauen zu gehen, umso mehr, als ich zum Abendessen verabredet war. So gönnte ich mir in Form einer Maniküre noch etwas Entspannung.

Ach übrigens – die Antwort lautet: Tods.

Good bye Vietnam

Ich bin immer noch in Saigon, aber in weniger als vier Stunden werde ich im Flugzeug Richtung Bangkok sitzen. In Saigon wollte ich eigentlich Sightseeing machen, da es einige Tempel, Pagoden und sogar Kirchen zu sehen gibt. Dies ist aber leichter gesagt als getan. Wenn man vom Dorf (Bern)kommt, meint man, dass es auch andernorts möglich sein sollte, die Stadt zu Fuss zu erkunden. Allerdings musste ich den Unterschied zwischen Dorf und Grossstadt realisieren – beispielsweise lief ich fast einen halben Tag in Saigon herum, um die Kathedrale zu besichtigen. Irgendwie lief ich aber immer in die falsche Richtung; als ich kurz davor war aufzugeben, sah ich plötzlich die Kirchtürme vor mir. Ein netter älterer Herr, der sich als Belgier entpuppte, der seit 15 Jahren in Saigon lebt, gab mir den entscheidenden Hinweis für die richtige Richtung. Gerade vis-a-vis ist die Hauptpost, die sich in einem ehemaligen Kolonialgebäude befindet und einen recht modernen Eindruck macht.

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Die letzte Etappe

Ich bin wieder mal reisefertig – die Fahrt mit dem Nachtbus von Nha Trang nach Ho-Ch-Minh-Stadt steht bevor. Dies ist die letzte Etappe in Vietnam, am 5. Januar, also in drei Tagen, werde ich von Saigon nach Bangkok fliegen. Ich habe nicht das ganze „Programm“ abgespult, für einen Besuch des Mekong-Deltas hats leider nicht gereicht. Die Distanzen sind enorm und ohne das Flugzeug zu benutzen, benötigt man sehr viel Zeit, um in Vietnam zu reisen. Auf Flugreisen innerhalb von Vietnam habe ich bewusst verzichtet, ich bin schliesslich in den Ferien, auch ist es nicht mein Ziel, eine „To-see-Liste“ abzuhaken.

Aufnmerksame LeserInnen meines Blogs haben es vielleicht bemerkt, meine Begeisterung für Vietnam ist nicht zu vergleichen mit derjenigen für Kambodscha vor zwei Jahren. Okay, Angkor Wat ist schlicht nicht zu toppen, Vielleicht hat es aber auch einen Zusammenhang mit meinen Erwartungen……ich habe halt schon ein paar Kulturdenkmäler mehr erhofft und dass ich in Südostasien im Rollkragenpullover rumlaufen muss, hat meine Begeisterung auch etwas gedämpft. Inzwischen ist aber schon längst T-Shirt-Wetter.

Ich bin vielleicht nicht so begeistert vom Land, aber die Leute sind unheimlich nett und hilfsberei, so dass ich mich jederzeit wohl gefühlt habe.

Happy New Year

Ich wünsche allen ein gutes Neues Jahr und danke herzlich für die lieben Neujahrswünsche die ich erhalten habe.

Ich bin neugierig auf das, was mir das neue Jahr alles bringen wird. Ich freue mich auf spannende Begegnungen, konstruktive Diskussionen sowie gute Freundschaften.

Momentan bin ich am Meer, genauer gesagt in Nha Trang – gestern war ich zum ersten Mal im Wasser, das angenehm warm ist. Leider kann man vom Strand aus nur schlecht schwimmen gehen, da der Wellengang sehr hoch ist. Aber ich geniesse das warme Wetter, das Faulenzen am Strand und das Nichtstun.

Meine Zeit in Vietnam läuft langsam ab. In vier Tagen werde ich nach Bangkok zurückfliegen, wo ich drei Tage verbringen werde. Aber zuerst steht noch Ho-Chi-Minh-City auf dem Programm.