Berner Stadtrat
Seit dem Jahr 2001 bin ich Mitglied des Berner Stadtrats.
Gegenwärtig bin ich ausserdem Mitglied der Kommission für Finanzen, Sicherheit und Umwelt (FSU).
Die Kommission für Finanzen, Sicherheit und Umwelt (FSU) behandelt sowohl Geschäfte als auch Prodkuktegruppen-Budget (Voranschlag) und Jahresbericht der Direktion für Finanzen, Personal und Informatik (ohne Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik) und der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie.
Politische Schwerpunkte
Bildung für alle: Die öffentliche Schule muss die beste Schule bleiben; nur so kann „Bildung für alle“ gewährleistet werden. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die Volksschule optimale Rahmenbedingungen und ein gutes Klima für Lehrende und Lernende bietet.; in der Volksschule die Regeln der Demokratie gelebt werden; die Volksschule familiengerecht, flexibel und durchlässig organisiert ist sowie Integration und Chancengleichheit garantiert. Dazu müssen aber genügend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.
Familie und Beruf: 40% der Akademikerinnen sind kinderlos – die Tendenz ist steigend! Eigentlich möchten die Frauen ja Kinder haben – aber sie möchten auch ihren Beruf ausüben! Da es nach wie vor sehr schwierig und teilweise schlicht unbezahlbar ist, die Kinder ausserhalb der Familie betreuen zu lassen, entscheiden sich immer mehr Frauen für den Beruf und gegen die Kinder. Das muss nicht sein! Dass es auch anders geht, zeigen uns die skandivanischen Länder! Liebe Politikerinnen und vor allem Politiker – wenn ihr wollt, dass die Frauen sich wieder vermehrt fürs Kinderkriegen entscheiden, dann schafft die Rahmenbedingungen dafür, dass dies auch möglich ist.
Des weiteren müssen genügend Plätze in der familienexternen Kinderbetreuung zur Verfügung stehen; kein Kind darf mangels Betreuungsplatz von einer betreuenden Person zur anderen geschoben werden oder – im schlimmsten Falle – unbetreut bleiben. Alle Eltern sollten die Betreuungsform wählen können, die ihren Bedürfnissen und denjenigen des Kindes am besten entspricht. Die heutigen Wartezeiten müssen reduziert werden – Wartezeiten von bis zu zwei Jahren auf einen Krippenplatz sind unakzeptabel.
Gleichstellung: Die Gleichberechtigung in Verfassung und Gesetz bedeutet nicht, dass die traditionellen Rollenmuster durch progressivere Modelle abgelöst worden sind. Parallel zur Gesetzgebung müssen die Rahmenbedingungen angepasst werden: mehr Teilzeitstellen für Männer, mehr Möglichkeiten zur ausserfamiliären Kinderbetreuung, eine bessere Organisation der Schule in Form von Tagesschulen sowie die Aufteilung der Haus-, Betreuungs- und Erziehungsarbeit auf Frauen und Männer..

